160x80

Der Arbeitsraum der Zukunft wird zu einem prothetischen Organ, einer Erweiterung des Körpers. Raum und Bühne definieren die Identität des Einzelnen. Möbel werden zu Requisiten in einem komplexen Spiel mit realen und virtuellen Protagonist*innen, in dem Rollen besetzt und Rankings verhandelt werden. Modestrategien wie Selbstinszenierung, Kuratieren und Kommunikation haben Einfluss auf den Arbeitsplatz.

 

Der nach seinen Abmessungen benannte Tisch „160x80“ mit seinen unendlichen Möglichkeiten der individuellen Gestaltung wird zur modularen

Bühne der persönlichen Repräsentation oder Reflexion. Die farbigen Platten und Spiegel sind die Requisiten, die je nach Anordnung, Positionierung und Inszenierung dem Tisch, aber auch dem Benutzer eine neue Identität verleihen. Auf diese Weise wird die schnelle und mühelose Transformation eines Spiegelaltars in ein Ausstellungsmöbel oder Gestaltungs- und Arbeitsplatz ermöglicht.

In collaboration with Carolin Lunge, Yvonne Schreiter and Martin Wosik

Wood, Mirror, Steel

160 x 80 x 4cm 

2018